von Harnas nach Windhoek

Do 22. Januar: An diesem Morgen standen wir alle mit etwas Wehmut auf, weil es Abschied nehmen galt von der Harnas Farm. Von hier ging es zur 300 km entfernten Hauptstadt Namibias: Windhoek. Die Strecke ist sehr gut ausgebaut aber extrem langweilig.

Einen unfreiwilligen Zwischenstopp mussten wir in Gobabis einlegen. Der Wagen wurde eine Stunde in einer Werkstatt repariert. Direkt gegenüber der Werkstatt/Shell-Tankstelle gab es ein gutes Restaurant.

Auf unserem Weg nach Windhoek gibt es Straßenabschnitte, die bis zum Horizont nur geradeaus verlaufen. 45 km vor Windhoek liegt der internationale Flughafen. Unsere Rückflüge von Windhoek nach Johannesburg wurden durch British Airways auf die South African umgebucht. Diese Mitteilung bekamen wir schon vor Reiseantritt. Sicherheitshalber hatten wir uns noch mal erkundigt, ob unsere Flüge zum einen wirklich gebucht sind und zum anderen ob die uns genannte Abflugzeit noch stimmt. Alles war ok.

Danach ging es zur „Arebbusch Travel Lodge” in Windhoek. Auf dem dortigen Zeltplatz hatten wir unser Lager aufgebaut. Einige Tage vorher gab es um Windhoek sintflutartige Regenfälle. Ein angrenzender Fluss war mit einer fünf Meter hohen Flutwelle über einen Teil des Campingplatzes gerauscht. Die Anlage war aber schon wieder gut hergestellt und das Flussbett sogar wieder trocken.

Am Abend hatten wir in Joe´s Beerhouse gegessen. Es ist weit mehr als nur ein toll eingerichtetes Restaurant. Eine Platzreservierung ist dringend anzuraten. Hier trifft sich halb Windhoek.

Ein Tag in Windhoek

Fr 23. Januar: Am Morgen wurden wir von einem startenden Flugzeug geweckt. Ein kleiner Flughafen liegt direkt neben der Anlage.

Während Olaf den Wagen reparieren ließ, frühstückten wir in der Mall an der Independence Av. Anschließend wurde die City besichtigt und auch geshoppt. In Windhoek lassen sich viele Textilien sehr preiswert erstehen. Außerdem kann man hier sehr preiswert und gut Essen gehen.

Zum Mittag trafen wir Olaf in der Gaststätte „Zum Wirt”. Am Nachmittag war dann tote Hose im Camp, da es sich durch immer wieder einsetzenden Nieselregen stark abkühlte. Der Temperaturunterschied zwischen mittags und abends war diesmal sehr hoch. Claudia bekam starke Kopfschmerzen. Zum Glück hatten die Paviane im Chobe uns die Dolormin dagelassen. Am Abend ging es dann wieder ins Joe´s Beerhouse.