Tiere die wir auf unserer Safari sahen

Löwe (panthera leo)
Löwe Der Bewohner der offenen Landschaften Afrikas, ist die wohl imponierendste Erscheinung aller großer Katzen. Sie lebt wohl nicht nur als einzigste Katze in Rudeln, sondern jagt auch in Gemeinschaft. Die Jagd auf alle Arten von Antilopen und Zebras startet während der Einbruch der Dunkelheit. Aas wird aber auch nicht verschmäht. Nach 3,5 Monaten Tragezeit wirft die Löwin meist zwei bis drei noch äußerst unbeholfene Junge. In Freiheit lebende Löwen werden selten älter als 20 Jahre, weil ihnen die Zähne ausfallen und sie verhungern müssen. Unter den Löwen gibt es verschiedene Rassen mit unterschiedlichen Formen der Mähne und Körpergröße.

Leopard (panthera pardus)
Leopard Der Lebensraum der Leoparden erstreckt sich über weite Gebiete Afrikas und Asiens. Es haben sich viele Rassen herausgebildet, die an der Art der Flecken unterschieden werden. Leoparden sind sehr gute Kletterer und Springer. Verschiedene Säugetiere bis zur mittleren Größe, besonders Paviane und Vögel, sind ihre Beutetiere. Nach 100-tägiger Tragezeit kommen meist vier Jungen mit geschlossenen Augen zur Welt. Der schwarze Panther ist keine besondere Art sondern nur eine Farbspielart, die in jedem Wurf vorkommen kann.

Gepard (acinomyx jubatus)
Gepard Der sehr hochbeinige und schlank gebaute Gepard weicht von allen Katzenarten ab. In offener Steppe erbeutet er bevorzugt kleine bis mittlere Antilopen. Hierbei erreicht er, über kurze Distanzen, mehr als 100 km/h. Als einzige Großkatze wird der Gepard zahm in Gefangenschaft und wurde sogar zur Jagd abgerichtet.

Schabracken-Schakal, (conis mesomelas)
Schakal Der Schakal ist ein hundeartiges Raubtier. Viele unserer Hunderassen haben wahrscheinlich mehr Gene vom Schakal in sich wie vom Wolf. Neben kleinen Wirbeltieren und Aas frisst der Schakal auch unterschiedliche Pflanzenarten. Er wird bis zu 120cm lang, inkl. Schwanz.

Karakal ( profelis caracal)
Karakal Der Karakal, der auch Wüstenluchs genannt wird, kommt mit relativ wenig Wasser aus. Sie kommen nicht nur in Afrika vor, sondern auch in Asien. Sie sind dämmerungsaktiv und jagen normalerweise kleine Wirbeltiere (besonders Vögel) über deren Körperflüssigkeit sie ihren Flüssigkeitsbedarf decken. Zu ihrer Beute gehören auch schon mal Strauße und kleine Antilopen- und Bockarten. Nach zehn bis elf Wochen Tragezeit werden bis zu vier Junge geboren.

Tüpfelhyäne (crocuta crocuta)
leider ohne Bild Der eigentümlich tief gestellte Hinterleib, ein sehr starkes Gebiss, das auch Knochen zerteilen kann, und eine sehr stark ausgeprägte Nackenmuskulatur sind charakteristisch für die Hyänen. Sie werden um die 80 kg schwer. Die fast ausschließlich nachtaktiven Tiere sind Aas- und Allesfresser, die selbst fauliges Fleisch und Knochen verdauen können. In der Gruppe jagen Hyänen sogar Großtiere oder vertreiben Löwen von ihrer Beute. Nach 100 Tagen werden bis zu zwei Junge geworfen.

Braune Hyäne
Braune Hyäne Die Braune Hyäne bevorzugt trockene Gebiete und wird hauptsächlich nur noch in der Kalahari und in Namibia angetroffen. Diese Hyänenart ist mittlerweile stark gefährdet. Sie kann eine Schulterhöhe von 80 cm erreichen. Auf Harnas leben zurzeit zwei Exemplare. Im Gegensatz zur Tüpfelhyäne hat die Braune Hyäne ein langhaariges Fell. Aber auch diese Art ist überwiegend nachtaktiv.

Erdmännchen (suricata suricatta)
Erdmännchen Die im südlichen Afrika beheimateten Erdmännchen gehören zur Familie der Schleichkatzen. Die Krallen der Vorderpfoten sind sehr lang und werden zum graben genutzt. Kleine Wirbeltiere und Kerbtiere sind ihre Hauptnahrung. Ab und zu fressen sie auch Früchte.

Afrikanischer Wildhund (lyacon pictus)
Wildhund Der in Rudeln lebende, auch Hyänenhund genannte, Wildhund, steht kurz vor seiner Ausrottung. Er kann mit einer großen Ausdauer bis zu 60 km/h über längere Strecken bei der Jagd erreichen. Er hetzt seine Beute, Antilopen und Tiere ähnlicher Größe, häufig bis zur totalen Erschöpfung. In selbst gegrabenen Höhlen wirft das Weibchen bis zu zehn Junge. Die Rudel werden vom Alpha-Weibchen straff geführt.

Erdhörnchen (xerus inauris)
Erdhoernchen Die zur Familie der Hörnchen gehörenden Erdhörnchen sind auf den offenen Ebenen Europas, Asien, Afrikas und Nordamerika zu Hause. Beine und Ohren sind kürzer und der Schwanz weniger buschig als bei den Baumbewohnern. Mit ihren kräftigen Füßen und Krallen legen sie sich weit verzweigte unterirdische Bauten an. Erdhörnchen halten Winterschlaf und legen sich dafür einen großen Vorrat an. Auf ihren Hinterbeinen stehend, halten sie Ausschau nach Raubtiere. Bei Gefahr geben sie einen Warnpfiff ab und verschwinden blitzschnell in ihren Bauten.

Bärenpavian (papio ursinus)
Pavian Diese Pavianart kommt im südlichen Afrika vor und kann bis zu einen Meter Körperlänge erreichen. Paviane sind Bodenbewohner und steigen nur ausnahmsweise auf Bäume. Ihre Nahrung besteht aus Gräsern, Knollen und Wurzeln wobei kleinere Tiere, Vogeleier und Jungvögel, nicht verschmäht werden. In Gruppen von bis zu 60 Tieren leben sie zusammen. Ein Männchen dominiert diese Gruppe extrem und verteidigt sie auch gegen Leoparden.

Grüne Meerkatze
Grüne Meerkatze Diese Affenart wird auch Blauaffe genannt. Sie leben in kleinen Gruppen von bis zu 20 Tieren zusammen. Die Grünen Meerkatzen ernähren sich vorwiegend von Blättern, Früchten, Nüssen und Knollen, obwohl sie Allesfresser sind. In den Baumkronen finden sie Schutz während sie schlafen. Sie können 20 Jahre alt werden.

Stachelschwein (hystrix spec.)
Stachelschwein Stachelschweine gehören zur Gruppe der Nagetiere. Sie sind nachtaktive Höhlenbewohner und ernähren sich von Wurzeln, Knollen und Grünzeug. Nach vier Monaten Tragezeit werden die Jungen, voll entwickelt, mit weichen Stacheln und schon selbständig, geboren. Stachelschweine können gut schwimmen.

Afrikanischer Elefant (loxodonta africana)
Elefant Mit einer Schulterhöhe von bis zu vier Metern und einem Gewicht von 6,5 Tonnen sind die afrikanischen Elefanten die größten heute noch lebenden Landtiere. Die Weibchen sind deutlich kleiner. Herden von 10 bis 20 Tiere sind üblich und werden normalerweise von einem alten Weibchen geführt. Ältere Bullen sind dagegen häufig Einzelgänger. Ihre Nahrung besteht aus Blättern, Baumrinde, Gräser und Wurzeln. Sie sind ständig mit Fressen beschäftigt. Elefanten müssen täglich trinken.

Steppenzebra (equus quagga)
Zebra Das Streifenmuster des Steppenzebras kann in unterschiedliche Regionen anders ausgeprägt sein. Sie leben in Familienverbänden mit Stuten, Fohlen und einem Hengst. Die Tragzeit beträgt ein Jahr. Die Streifen des Zebras dienen der Tarnung. Raubtiere haben während der Jagd kein eindeutiges Ziel.

Breitmaulnashorn (ceratotherium simum)
Nashorn Das bis über zwei Tonnen schwere Nashorn steht trotz großen Schutzmaßnahmen noch immer kurz vor der Ausrottung. Vor allem weil in asiatischen Gebieten das Horn stark begehrt ist. Trotz ihres schwerfälligen Aussehen, können diese Tiere 50 km/h erreichen. Sie leben in kleinen Familiengruppen von bis zu fünf Tiere. Ihre Hauptnahrung ist Gras.

Warzenschwein (phacochoerus aethiopicus)
Warzenschwein Das Warzenschwein ist die einzige Schweineart, die in der offenen Steppe lebt und nicht im Wald oder ähnlichen sichtgeschützten Gebieten. Sie ernähren sich von Gras, Früchten, Wurzeln, Vogeleier, Mäuse und kleinen Echsen. Die Hauer der Keiler können bis zu 60 cm lang werden. Die der Weibchen sind wie auch Körper und Warzen viel kleiner. Wie andere Schweinearten auch, suhlen sie sich gerne im Schlamm. Darum ist eine Wasserstelle in der Nähe ihrer Erdhöhlen wichtig.

Flusspferd (hippopotamus amphibius)
Flusspferd Die bis über drei Tonnen schweren Tiere, sind mit ihren Schwimmhäuten zwischen den Zehen und den auf der Oberseite des Kopfes liegenden Nasenöffnungen, Augen und Ohren hervorragende Schwimmer und Taucher. Auf dem Grund der Flüsse und Seen können sie sich fortbewegen. Den größten Teil des Tages verbringen sie an Land. Ihren Nahrungsbedarf von täglich ca. 50 kg decken sie mit Gräsern, Bodenpflanzen und abgefallenen Früchten. Die riesigen Eckzähne sind Droh- und Kampfwaffen und nicht zum Fressen geeignet. Flusspferde sind sehr leicht erregbare Tiere und sollten in ihrer Gefährlichkeit nicht unterschätzt werden. Es sind mehr Menschen in Afrika durch sie ums Leben gekommen, wie durch Löwen oder Krokodile. Die Paarung und Geburt der Kälber findet im Wasser statt.

Giraffe (giraffa camelopardalis)
Giraffe Giraffen können eine Körperhöhe von bis zu sechs Metern erreichen und sind damit das höchste lebende Landtier. Die Bullen können bis zu 1,9 Tonnen Gewicht erreichen, die Kühe sind etwas kleiner und leichter. Durch die enorme Länge ihres Halses, benötigen Giraffen einen sehr hohen Blutdruck (dreimal so hoch wie beim Menschen) und ein kräftiges Herz mit einem Gewicht von 12 Kilogramm. Sie haben große Augen und können sehr gut sehen. Das Fellmuster ist individuell bei jedem Tier und unterscheidet sich von der Form her in den verschiedenen Gebieten Afrikas. Sie leben in Baum- und Buschsavannen. Akazienblätter sind ihre Hauptnahrung.

Kaffernbüffel (syncerus caffer)
Bueffel Kaffernbüffel benötigen Wasser und Schlammbäder. Wo dieses gegeben ist, kommen sie in ganz Afrika südlich der Sahara vor. Sie sind die einzige Wildrindart Afrikas. Die Hörner können bis zu 1,6 Meter Weite erreichen. Bullen und Kühe tragen Hörner. Kaffernbüffel können sich erfolgreich gegen Löwen verteidigen und sind immer kampfbereit. Sie leben in gemischten Herden. Jungtiere werden gut durch die Herde geschützt.

Impala (aepyceros melampus)
Impala In kleinen Herden von bis zu 20 Weibchen, Jungtiere und einem Bock leben diese Antilopen. Die übrigen Männchen bilden große Junggesellenherden. Die Weibchen sind hornlos und die Böcke tragen geschwungene Hörner. Sie leben von Gräsern, Blättern und Früchten. Sie müssen fast täglich trinken. Obwohl Impalas sehr schnell sind und zehn Meter weit und drei Meter hoch springen können, werden sie häufig von Löwen, Geparden, Leoparden und Wildhunden erbeutet.

Oryxantilope (oryx gazella) oder auch Spießbock
Oryx In vielen Gebieten Afrikas sind die Oryxantilopen mittlerweile verschwunden. Sie können sehr lange ohne Wasser auskommen. Kühe und Böcke tragen Hörner. Die im südlichen Afrika beheimatete Art trägt sehr lange, fast gerade Hörner. Auch werden sie dort "Gämsbock" genannt.

Springbock (antidorcas marsupialis)
Springbock Diese Gazellenart lebt im südlichen Afrika auf offen trocknen Ebenen. Zum Teil schließen sich die Springböcke bei Wanderungen in andere Gebiete zu Herden von mehreren tausend Tieren zusammen. Sie können auf der Flucht eine Geschwindigkeit von 90 km/h erreichen und dabei zwei Meter hoch und 15 Meter weit springen.

Ellipsen-Wasserbock (kobus ellipsiprymnus)
Wasserbock Diese Antilopenart bevorzugt feuchte Gebiete und gehen häufig ins Wasser. Nur die Männchen tragen ein geringeltes Gehörn. Ihre Nahrung besteht hauptsächlich aus Gras. Wie auch bei den Impalas leben sie in Haremsrudeln mit einem Bullen und den Jungtieren oder in Junggesellenrudeln zusammen. Nach neun Monaten Tragezeit wird in der Regel ein Junges geboren.

großer Kudu (tragelaphus strepsiceros)
Kudu Der große Kudu ist eine Antilopenart mit bis zu 180 cm langen, gedrehten Hörnern ausgestattet. Sie leben in Herden von 10 - 20 Tieren zusammen. Die Junggesellen bilden eigene Rudel. Der große Kudu ist im östlichen und südlichen Afrika verbreitet.

Elenantilope (tragelaphus oryx)
Leider kein Bild Die bis zu eine Tonne schweren und mit 180 cm Schulterhöhe größte Antilopenart kommt im lichten Wald bis zur Halbwüste vor. Sie können einige Zeit ohne Wasser auskommen. In Gruppen von 50 Tieren kommen sie in manchen Gegenden noch häufig vor. Manchmal bilden sie auch Herden von 200 Tieren. Schon seit über 100 Jahren werden Versuche unternommen diese afrikanische Drehhornantilope zu zähmen.

Gnu (connochaetes tausinus)
Gnu Diese Gnuart kommt in weiten Gebieten Afrikas vor, in den Grasssteppen und Dornbuschsavannen. Gnus bringen ihre Jungen häufig gleichzeitig zur Welt um so die Überlebenschance des Einzelnen zu erhöhen. Während die Gnus bei guten Lebensbedingungen in kleinen Gruppen zusammenleben, schließen sie sich zu Beginn und zum Ende der Trockenzeit zu riesigen wandernden Herden zusammen.

Rappenantilope
Rappenantilope Die ausgewachsenen männlichen Tiere sind glänzend schwarz und an der Unterseite weiß. Die Weibchen und die jüngeren Männchen sind zumeist rötlich braun und auf der Unterseite auch weiß abgesetzt. Beide Geschlechter tragen säbelähnliche nach hinten geschwungene gerillte Hörner. Häufig leben die Kühe, von einer Leitkuh geführt, in Gruppen von 10-30 Tieren zusammen. Die ausgewachsenen Bullen haben eigene Territorien und versuchen sich den Kühen während der Brunft anzuschließen. Die jüngeren Bullen schließen sich zu Junggesellenherden zusammen. Die Rappenantilopen können sich gegen Raubtiere, sogar Löwen, wehren. Obwohl die Tiere ständig Wasser benötigen, bevorzugen sie trockene und offene Busch- savannen. Nach einer Tragzeit von neun Monaten wird ein einzelnes Junges geboren. Die Rappenantilope ist eher selten anzutreffen.

Nilkrokodil (crocodylus niloticus)
Krokodil Nicht nur im Nil, wie der Name es vermuten ließe, sondern in allen Gewässern Afrikas kommt diese über fünf Meter große gepanzerte Echse vor. Krokodile können nicht kauen. Nachdem sie ihre Opfer ertränken, reißen sie ihnen Fleischstücke aus den Körpern. Obwohl ihre Hauptnahrung aus Fischen besteht, erbeuten sie auch Antilopen u.a. Wirbeltiere die an Gewässern zum trinken kommen. An Land jagen Nilkrokodile nicht. Wenn sie aber nicht fliehen können, verteidigen sie sich. Obwohl man es nicht vermutet, sind Krokodile auch an Land sehr schnell. An Land kommen Nilkrokodile zum schlafen oder sonnenbaden. Als wechselwarme Tiere benötigen sie die Sonne zum erwärmen ihrer Körper.

Steppenadler (aquila rapax)
Adler Der Steppenadler kommt nicht nur in großen Teilen Afrikas vor, sondern auch in Südosteuropa bis nach Indien und der Mongolei. Dieser mittelgroße Adler hat eine Flügelspannweite von zwei bis zweieinhalb Metern. Die Beute der Steppenadler sind Vögel, kleine bis mittlere Säugetiere und Aas. Nach 40 Tagen Brut schlüpfen die Jungen und werden ca. drei Monate von beiden Eltern umsorgt.

Perlhuhn (numidinae)
Perlhuhn Das Perlhuhn kann über 60 cm lang werden. Es sind schwere Vögel mit kurzen Flügeln und nacktem Kopf. Das Federkleid ist gesprenkelt. Sie fressen Insekten, Knollen und auch Blätter. In einer Erdmulde brütet die Henne 10 - 20 Eier allein aus.

Hammerkopf (scopus umbretta)
Hammerkopf Der Hammerkopf, auch Schattenvogel genannt, ist hauptsächlich in der Dämmerung aktiv. Er ernährt sich von Fischen, Amphibien, Würmern und Kerbtieren. Die Hammerköpfe bauen riesige Nester, die geschlossen sind und aus drei Räumen bestehen. Aus drei Eiern schlüpfen nach drei Wochen Brut die Jungen.

Glanzstar (lamprotornis nitens)
Glanzstar In den Savannen und in den Buschlandschaften leben diese 25 cm langen Vögel. Sie ernähren sich von Insekten und Früchten. Er brütet häufig in Baumhöhlen und legt darin drei bis sechs Eier. Glanzstare sind sehr gesellige Tiere.

Schlangenhalsvogel (anhinga melanogaster rufer)
Schlangenhalsvogel Der Schlangenhalsvogel lebt an Seen und Flüssen. Sie werden 90 cm lang und wiegen zwischen 1000 und 1300 Gramm. Durchschnittlich haben diese Vögel eine Flügelspannweite von 120 cm. Der in Kolonien brütende Vogel legt drei bis sechs Eier. Sie tauchen nach ihrer Beute.

Ohrengeier (aegypius tracheliotus)
Geier Diese Geierart lebt in den offenen Savannen, Halbwüsten und Wüsten Afrikas paarweise in verhältnismäßig kleinen Revieren. Er hat eine Körperlänge von 95 bis 115 cm sowie eine Flügelspannweite von 250 vis 290 cm. Sie fressen hauptsächlich Aas, töten aber auch gelegentlich kleinere Wirbeltiere. Mit ihren Hakenschnäbeln reißen sie Fleisch aus Kadavern und fressen diese bis auf die Knochen ab. Deshalb werden sie auch als "Gesundheitspolizei" bezeichnet. Geier haben sehr gute Augen und erspähen Aas aus sehr großer Höhe.

Afrikanischer Marabu (leptoptilas crumeniferus)
Marabu Diese Storchenart hat eine Länge von 140 cm und eine Flügelspannweite von drei Metern. Aas, Insekten und kleinere Wirbeltiere sind ihre Nahrung. Sie brüten meist auf Bäumen oder zwischen Felsen zwei bis drei Eier aus. Die Brutzeit dauert ca. 30 Tage.

Strauß (struthio camelus)
Strauss Strauße sind mit über zweieinhalb Metern (Männchen) die größten noch lebenden Vögel. Sie können nicht mehr fliegen, dafür aber besonders schnell laufen. Bei Gefahr bis zu 70 km/h schnell. Außerdem sind sie sehr ausdauernde Läufer und können auch über längere Strecken einen Durchschnitt von 50 km/h erreichen. Ein Straußenei wiegt eineinhalb Kilogramm. Nach sechs Wochen Brut schlüpfen die Jungen und können nach kurzer Zeit ihren Eltern folgen.

Weißstorch (ciconia ciconia)
Storch Der früher in ganz Europa beheimatete Storch, ist in vielen Gebieten nur noch selten anzutreffen. Während des europäischen Winters, wandert er ins südliche Afrika um dort die kalte Jahreszeit zu überstehen. Die Flügel sind breit und tief gefingert. Sie sind sehr gute Flieger und Thermiksegler. Störche erreichen eine Höhe von einem Meter.Die Weißstörche sind, wie auch die meisten anderen Arten der Störche, stimmlos. Zur Verständigung klappern sie mit ihren Schnäbel.

südlicher Hornrabe (bucorvus leadbeateri)
Hornrabe_xxs.jpg Der afrikanische Nashornvogel lebt in den Savannen von Kenia bis Südafrika. In Aussehen und Verhalten ähnelt er einer großen Krähe. Er erreicht eine Körperlänge von ca. 100 cm und ein Gewicht von drei bis vier Kilogramm. Die Hornraben sind gute Läufer und bewegen sich mit bis zu 30 km/h auf dem Boden fort. Fliegend sind diese Tiere nicht viel schneller. Der südliche Hornrabe ernährt sicht von Insekten, kleinen Schlangen sowie kleinen Wirbeltieren (Nagergröße). Die Lebenserwartung der Hornraben beträgt ungefähr 30 Jahre.

Graufischer (ceryle rudis)
Graufischer Er gehört zu der großen Familie der Eisvögel. Der Graufischer kann über dem Wasser schweben, fast wie ein Kolibri. Hierdurch kann er Fische, Krustentiere und Wasserinsekten nicht nur von einer Sitzwarte aus erbeuten, wie die anderen Eisvögel, sondern kann weiter auf dem Wasser hinaus. So kann er eine größere Fläche bejagen. Die Graufischer können ca. 25 cm lang werden. Anders, als die meisten anderen Eisvogelarten, bilden sie am Abend große Schwärme.

Trappe
Trappe Sie gehören mit 22 Arten zu der Familie der Kranichvögel und kommen neben Afrika auch in Europa, Asien und Australien vor. Trappen leben als Bodenvögel, können aber auch fliegen.
Eine der 22 Arten ist die Riesen- oder Koritrappe die im süd- und östlichen Afrika beheimatet ist. Sie kann eine Größe von 130 cm und ein Gewicht von 20 kg erreichen und gehört damit zu den größten flugfähigen Vögeln. Die Tiere leben in Einehe.

Bienenfresser
Bienenfresser Die Bienenfresser leben in offenen und abwechslungsreichen Landschaften mit Bäumen und Büschen. Er ernährt sich von Insekten und hat eine Vorliebe für die stechenden Arten wie Bienen und Wespen, die er im Flug erbeutet. In einer Erdwand graben Männchen und Weibchen ca. zwei Meter lange Röhren an deren Ende die Brutkammer gebildet wird. Es werden 5-7 Eier gelegt. Es gibt viele verschiedene Arten von Bienenfresser. Gemeinsam ist ihnen das bunte Federkleid. Der europäische Bienenfresser überwintert in Afrika.

Mistkäfer
Mistkaefer Ohne die auch Pillendreher genannten Käfer, würden die weiten Savannen Afrikas unter Unmengen von Kot der Huftiere versinken. In Afrika gibt es mehr als 2.000 verschiedene Arten in allen möglichen Größen von wenigen Milligramm bis zu 20 Gramm Gewicht. Jedes Ei ummantelt der Mistkäfer mit einer neuen Kotkugel, die er dann mehrere Meter vom Dunghaufen entfernt vergräbt. Die Larven ernähren sich nach dem Schlüpfen von dieser Kugel.

Großer Afrikanischer Tausendfüßer oder Riesenschnurfüßer
Tausendfuesser Mehr als 8.000 Arten von Riesenschnurfüßern gibt es. Es werden immer noch viele neue Arten gefunden. Gemeinsam ist ihnen, dass keine Art wirklich 1.000 Beine hat. Bis zu 240 Beinpaare sind möglich. Sie stellen einen chemischen Abwehrstoff her, der über Giftdrüsen an den Körperseiten abgegeben wird. Gefunden wurden: Mandelsäurenitrit, Azetessigester, Chinone, Polyzonimine und Glomerin. Folgende Wirkungen sind möglich: eine vorübergehende Verfärbung der Haut, brennender Schmerz, Schwellungen, Rötungen, Blasenbildung und ein unangenehmer Geruch. Wenn das Gift in das Auge gerieben wird, kann es zu einer Trübung der Hornhaut bis zur Erblindung kommen. Welche von den vielen Arten gefährlich sind oder auch nicht, befragt Euren Reiseleiter.

Malariamücke (anopheles maculipennis)
Leider kein Bild, oder zum Glück? Die Anophelesmücke überträgt die Plasmodien. Dies sind die Malariaerreger. Wenn eine Mücke einen infizierten Menschen sticht, kann sie die Erreger auf andere Menschen übertragen. Die Larven benötigen saubere und stehende Gewässer zur Entwicklung. Die Weibchen können mehrere Monate alt werden, die Männchen sterben direkt nach der Paarung.

Zur Prävention gegen Malaria gilt es zuerst einmal den Arzt zu befragen. Es gibt verschiedene Medikamente, die prophylaktisch eingenommen werden können. Bisher gibt es leider kein Medikament, das absolut sicher wirkt. Zusätzlich zu den Medikamenten sollte eine Abwehr der Mücken erfolgen. Zum einen kann man sich durch Netze ums Bett schützen oder durch Lotionen (Repellentien), mit denen man sich einreiben kann. Hierbei würde ich Mittel die vor Ort gekauft werden können, bevorzugen. Allergiker sollten hiermit aber vorsichtig sein. Evtl. könnten auch Stoffe enthalten sein, die in Europa verboten sind und auch allergische Reaktionen hervorrufen. Angeblich sticht diese Mückenart nur während der Dämmerung und dann auch nur bis Hüfthöhe solang es windstill ist. Die Inkubationszeit liegt zwischen einer und sechs Wochen. Mit Schüttelfrost und hohem Fieber beginnt ein Malariaanfall. Auch können Durchfall, Erbrechen und Kopfschmerzen hinzukommen. Sollten in den ersten sechs Wochen nach einer Reise in ein Malariagebiet diese Symptome auftreten, dann sollte sofort ein Malariaschnelltest vom Arzt durchgeführt werden. Es gibt heute sehr gute Tropeninstitute die gegen Malaria gute Medikamente bereitstellen, sofern die Krankheit in der Anfangsphase entdeckt wird. Es gibt gegen Malaria keinen 100%igen Schutz, aber nicht jeder Mückenstich ist gefährlich. Redet mit euren Ärzten über die Gefahren.

Gottesanbeterin
Gottesanbeterin Weltweit gibt es etwa 1.800 Arten von Fangschrecken. Die Fangbeine sind erhaben und gefaltet, wodurch sich der Name Gottesanbeterin ableitet. Die Weibchen sind größer als die Männchen. Bei der Paarung muss das Männchen aufpassen, nicht vom Weibchen gefressen zu werden. Die sehr großen Augen sitzen seitlich am dreieckigen Kopf.

Termiten
Termiten Termiten sind staatenbildende Tiere. Sie leben in Gemeinschaften von 100 bis zu 1.000.000 Tieren. Hierbei haben die Termiten verschiedene Aufgaben. Es gibt Arbeiter, Soldaten und geschlechtliche Tiere. Die Königin kann bis zu zehn Zentimeter lang werden und 30.000 Eier pro Tag legen. Termitenhügel können bis zu sechs Meter hoch werden. Sie bestehen aus Lehm und dem Speichel der Tiere. Von der Sonne getrocknet werden sie steinhart. Im Hügel gibt es viele Kammern und ein Belüftungs- und Entwässerungssystem. Im inneren züchten Termiten den Omajowa Pilz. Dieser wird an den Nachswuchs und die Königin verfüttert. Der Termitenhügel bildet auch Unterschlupf für Schlangen, kleinen Echsen und Nagern. Die Nahrung der Termiten besteht aus cellulosehaltigen Pflanzen, wie Holz.

Schlangen
Schlange Es gibt ca. 140 Schlangenarten im südlichen Afrika. 60 davon sind harmlos. Als giftig gelten 35 Arten. Im Normalfall wird eine Schlange flüchten bevor man sie zu Gesicht bekommt. Falls sie dennoch eine Schlange zu Gesicht bekommen, immer dabei bedenken ihr einen Fluchtweg zu lassen. Dann wird die Schlange schnell flüchten. Schlangen können nicht nur schlecht sehen, sondern sie sind auch noch taub. Sie registrieren jedoch Boden- erschütterungen und verkriechen sich. Falls dennoch eine Schlange sich vor einem mit Drohgebärden aufrichtet, dann bloß keine hastigen Bewegungen. Entweder bewegungslos stehen bleiben oder extrem langsam sich zurückziehen. Ist ein super Tipp wenn einem dabei "das Herz in die Hose rutscht", soll aber funktionieren. Ansonsten sollte man sich auf seinen Guide verlassen und dessen Ratschläge befolgen.