In diesen Städten waren wir

Victoria Falls
ist nach den berühmten Wasserfallen benannt worden, die sich in unmittelbarer Umgebung befinden. Der Ort, der häufig nur Vic Falls genannt wird, ist einzig auf Tourismus aufgebaut. Obwohl Vic Falls nicht allzu groß ist, so gibt es hier doch einen internationalen Flughafen. Außerdem sind im und um den Ort viele Veranstalter, die Flüge über die Fälle, Rafting-Touren und anderes anbieten.

Livingstone
wurde am 25.02.1905 gegründet. Im jetzigen Mosi-O-Tunya Zoological Park ist von der alten Ansiedlung „Old Drift” nur noch der Friedhof übrig. Die Siedler der „Old Drift” wurden in die neue Stadt umgesiedelt. Zu dieser Zeit verwaltete die „British South African Campany (BSAC)” dieses Gebiet Zentral Afrikas. In 1907 wurde Livingstone die Hauptstadt von North-Western-Rhodesien.

Nachdem der Nord-Westen mit dem Nord-Ost-Rhodesien in 1935 zusammengelegt wurde, ist Lusaka die Hauptstadt geworden. Aber Livingstone wurde immer größer, da sich Industrie für Textilien und Autos dort ansiedelte. Als 1964 Nord Rhodesien unabhängig wurde und sich Sambia nannte, entschloss sich die damalige Regierung immer mehr von der übrigen Welt zu isolieren. Der Aufschwung währte nicht ewig und die Wirtschaft wurde schwächer.

Nachdem der Preis für das Hauptexportgut Kupfer stärker verfiel, wurde Sambia ärmer. Livingstone traf es sehr schwer. Die Industrie verabschiedete sich. Durch die restriktive Haltung der Regierung gab es auch keine Touristen. Livingstone und das gesamte Land hatten eine sehr hohe Arbeitslosigkeit. Eine neue Regierung brachte wieder Leben ins Land. Es wurde wieder ein Mehrparteien-System eingeführt, wirtschaftliche Reformen wurden durchgeführt und das Land öffnete sich. Dies führte dazu, dass Sambia und besonders Livingstone immer stärker von Touristen besucht wird. Livingstone hat ca. 100.000 Einwohner. Der mit Abstand größte Touristenmagnet sind die Victoria-Fälle. Dies ist ein unbeschreibliches Naturschauspiel. In Livingstone gibt es mehrere Lodges in den verschiedensten Preisregionen.

Kazungula
ist eine kleine Siedlung am Vierländereck von Botswana, Namibia, Sambia und Simbabwe. Hier fließen außerdem noch der Chobe und der Sambesi zusammen. Bekannt ist dieser Ort für die Fährverbindung nach Sambia.

Kasane
liegt am Chobe River ca 10 km von Kazungula (Fähre nach Sambia) entfernt. Obwohl hier nur wenige Tausend Menschen leben, bildet dieser Ort das Zentrum Nord-Botswanas. Von Sambia kommend, ist es die erste und letzte Möglichkeit Vorräte an Wasser, Getränken und Lebensmittel einzukaufen und den Wagen noch mal voll zu tanken, bevor es in den Chobe National Park geht. Es gibt hier eine Bank, eine Wechselstube, eine Poststation, einen Flughafen und einige Lodges. Kasane ist, vom Norden her kommend, das Tor zum Chobe National Park.

Maun
ist schon fast eine richtige Großstadt. Dort leben ca. 44.000 Einwohner. Während der Geschäftszeiten herrscht reger Verkehr auf den Straßen und Banken sowie Post sind überfüllt. Hier gibt es einige Supermärkte, Tankstellen und Reiseveranstalter. Ein Drittel aller Reiseveranstalter Botswanas haben hier ein Büro. Maun ist das Reisezentrum Botswanas. Viele Touristen treffen sich hier nachdem oder bevor sie in die verschiedenen Nationalparks fahren. Hier in Maun, wie auch in Gaborone, gibt es eine zentrale Buchungsstelle für alle Nationalparks Botswanas. In Maun gibt es einen Flughafen. Bei den diversen Veranstaltern können Flüge übers Delta mit einmotorigen Maschinen gebucht werden.

Ghanzi
ist Hauptstadt des Ghanzi-Distriktes. Diese Stadt liegt westlich des Central Kalahari Game Reserve. Die Stadt Ghanzi hat ca. 10.000 Einwohner und der Distrikt ca. 34.000. Hier findet man Supermärkte, Tankstellen, Banken und Hotels. Alles was es benötigt um als Reisender seine Vorräte wieder aufzufüllen, bevor es in die Nationalparks geht.

Gobabis
liegt im Osten Namibias. Dort leben ca. 12.000 Einwohner. Auf dem Weg von Botswana nach Namibia liegt dieser Ort direkt am Trans Kalahari Highway, der B6. Von hier aus sind es noch ca. 85 km bis zur Harnas Farm. Die Fahrt führt überwiegend auf sehr gut ausgebauten Gravelroads. Jeder, der nur halbwegs in die Nähe dieser Farm kommt, sollte sie auch besuchen. Es nicht zu tun ist ein großer Fehler. Gobabis liegt inmitten eines riesigen Viehzuchtgebietes und ist Versorgungszentrum für rund 800 Farmen. Gobabis ist die Distrikt-Hauptstadt für die 80.000 km² große Omaheke Region.

Windhoek
die Hauptstadt Namibias und zugleich die größte Stadt des Landes mit 250.000 Einwohnern. Trotz seiner Höhe von über 1.650 Metern über den Meeresspiegel, liegt Windhoek in einem Talkessel. Umringt wird es von dem Khomas Hochland, den Auas und den Eros Bergen.

Obgleich in Namibia englisch die Amtssprache ist, kann man sich in vielen Geschäften und Restaurants in Deutsch verständigen. Überhaupt ist der deutsche Einfluss der frühen Kolonialzeit in Sprache und Kultur immer noch sichtbar.

Windhoek ist eine sehr geschäftige Stadt. Hier gibt es sehr viele Möglichkeiten Souvenirs und Textilien zu kaufen. Die Modegeschäfte haben äußert günstige Preise. Ansonsten ist Windhoek nicht allzu sehenswert. Wahrscheinlich lag dies aber auch daran, dass wir aus der Kalahari kommend so plötzlich in diese hektische Stadt kamen.

Windhoek hat bestimmt seine Reize, mir vielen sie aber nicht so auf. Bei einer Besichtigung der Stadt sollte man sehr vorsichtig sein. In Windhoek gibt es eine hohe Kriminalitätsrate. Wertgegenstände und Rücksäcke sollten in den Hotels bleiben. Fahrzeuge sollten niemals unbewacht stehen gelassen werden. Besonders zu empfehlen ist „Joes Beerhouse”. In einer super Atmosphäre lässt sich sehr gut essen. Der internationale Flughafen liegt 45 km außerhalb der Stadt. Der Eros Airport liegt in der Stadt und wird für nationale Flüge genutzt.

Swakopmund
hat zahlreiche Kolonialbauten. Es leben dort ca. 30.000 Einwohner. Im Vergleich zum Inland ist Swakopmund relativ kühl. Der Benguela-Meeresstrom führt ständig kaltes Wasser an die Küste. Hierdurch ist es zum Baden etwas zu kalt. Auch gibt es bis in den Mittagsstunden hinein häufig Nebel. Hierdurch ist es am Vormittag angenehm zum shoppen. Nachmittags scheint die Sonne sehr kräftig. Im „The Lighthouse Pub & Restaurant” kann man sehr gut zum Essen gehen und von der Terrasse hat man einen besonders schönen Blick auf den Sonnenuntergang. Aber auch viele andere gute Restaurants gibt es hier. In Swakopmund gibt es viele Unterkünfte in allen Preislagen. Außerdem können hier sehr viele Freizeitaktivitäten wie z.B. Quadfahrten in die Wüste, u.a. gebucht werden. In der Kolonialzeit diente Swakopmund als Hafen. Die ganze Versorgung der deutsch-südwest-afrikanischen Kolonie wurde über diesen Hafen durchgeführt.