Pflanzen auf unserer Reise

Aloe Vera (Aloe babadensis Mill).
Diese Pflanze bildet bis zu 50 cm lange dickfleischige Blätter. Am Blattrand sitzen in regelmäßigen Abständen Zähne. Schon seit über 6.000 Jahren wird Aloe Vera als Heilpflanze eingesetzt. Sie gehört zur Familie der Liliengewächse. Der Saft der Blätter ist honigfarben. Aus diesem Saft wird das in der Kosmetikindustrie verwendete Aloe Vera Gel hergestellt durch auspressen und abfiltern der geschälten Blätter. Weniger bekannt ist, dass nach eindampfen des Saftes auch ein Abführmittel entsteht.

Baobab (adansonia digitata)
Der Baobab, oder auch Affenbrotbaum, kann bis zu 25 Meter hoch und 2000 Jahre alt werden. Der Stamm kann einen Durchmesser von neun Metern erreichen. Während der Regenzeit können die großen Exemplare bis zu 5.000 Liter Wasser speichern um die Trockenzeit zu überstehen. Dabei werden die Blätter abgeworfen. Zu dieser Zeit sieht der Baum eher bizarr aus. Durch die Fähigkeit große Mengen Wasser zu speichern ist der Baum als Brennholz ungeeignet. Buschbrände übersteht er häufig unbeschadet. Der Baum gehört zu der Familie der Wollbaumgewächse und trägt malvenähnliche Blüten. Der Baum bildet holzschalige Früchte und einen fettreichen Samen, der auch zu Öl verarbeitet wird. Der Baobab liefert Nahrung, Wasser und Schutz. Auch können verschiedene Teile von ihm Krankheiten lindern. Um diesen Baum ranken sich viele Legenden.

Brunsvigia Lily (brunsvigia sp.)
Leider bisher noch keine Infos! :-(

Mango (mangifera spp)
Der immergrüne Mangobaum wird ca. 30 Meter hoch und kann mehrere hundert Jahre alt werden. Es gibt zwei Arten von Mangobäumen. Zum einen die indischen, die gelb-rötliche Früchte hervorbringen, und die philippinischen, die grüne Früchte im reifen Zustand hervorbringt.

Marula-Baum (sclerocarya birrea)
Der Marula-Baum oder auch Elefantenbaum wird bis zu 15 Meter hoch. Auch mit wenig Wasser kann er eine reiche Ernte der Marula-Frucht hervorbringen. Der Baum ist bisher nicht vom Menschen kultiviert. Eiskalt genossen haben die Früchte eine durstlöschende Eigenschaft. Auch Marmeladen und Wein wird aus ihnen hergestellt. Am bekanntesten ist der aus dem Fruchtfleisch gewonnene Amarula. Ein sehr gut schmeckender Likör. Nur die weiblichen Bäume tragen Früchte, die einen äußerst hohen Vitamin C Gehalt haben. Aus dem Kern wird ein Öl gewonnen. Durch den hohen Ölgehalt, kann die Nuss angezündet werden um sie als Kerze zu nutzen.

Mopane (colophospermum mopane)
Diese schönen Bäume erkennt man sehr gut an seinen schmetterlingsartigen Blättern. Die Größe des Mopane hängt von der Bodenbeschaffenheit und des Wasservorkommens ab. In Botswana und den umliegenden Ländern können die Bäume einen Kronendurchmesser von bis zu 18 Metern erreichen. Elefanten ernähren sich gerne von dieser Baumart. Durch das dauernde abfressen der Blätter erreichen die Bäume ihre maximale Höhe von 30 Metern nicht so häufig und bleiben zum Teil sogar klein in Form von Sträuchern. Der Mopane ist äußerst nützlich. Zum einen ernähren sich auch noch andere Wildtiere von seinen eiweißreichen Blättern und außerdem ist der Baum selbst Lebensraum für den so genannten Mopane-Wurm. Dieser ist eigentlich die Raupe einer Motte und kann bis zu zehn Zentimeter lang werden. Die Raupen sind in Afrika eine Delikatesse, auch für Menschen. Zum essen werden sie getrocknet oder geröstet.

Ried und Papyrusstaude
Sie kommen beide aus der Familie der Sauergräser. Sie kommen weltweit vor, bevorzugt in nassen und sumpfigen Gebieten. Sie haben dreieckige Stängel die im Allgemeinen unverzweigt und blattlos sind und an deren Spitze sie eine Ähre mit unauffälligen Blüten tragen. Aus ihnen werden viele Produkte hergestellt. Es werden Matten, Körbe und Hüte geflochten. Aus der Papyrusstaude wurden im alten Ägypten die berühmten Papyrus-Blätter hergestellt.