Willkommen zu meiner Safari 2004

Afrika, dieser Kontinent ist zu gross, als dass man ihn beschreiben könnte. Er ist ein regelrechter Ozean, ein eigener Planet, ein vielfältiger, reicher Kosmos. Wir sprechen nur der Einfachheit, der Bequemlichkeit halber von Afrika. In Wirklichkeit gibt es dieses Afrika gar nicht, außer als geographischen Begriff.
Ryszard Kapuscinski

Vor den Victoria Fällen Am 06. Januar 2004 startete ich meine dreiwöchige Reise durch einen Teil des südlichen Afrikas. Von den Victoria Fällen in Sambia, quer durch Botswana mit seinen großartigen Nationalparks, bis hin zum Atlantik in Namibia.

Auf meiner Reise hatte ich mit Olaf, der Guide und Organisator der Tour, Claudia und Michael drei Reisebegleiter. Unsere Tour führte uns ca. 3.500 km durch Regenwald, Busch und Wüste. Wir fuhren über Straßen aus Asphalt und Pfade, die nur mit einem guten 4x4 bei Trockenheit zu befahren sind. Eine Karte unserer Reise (412 KB) habe ich angefügt

Gesehen hatten wir unbeschreiblich schöne Landschaften und Tiere in freier Wildbahn, die wir ansonsten nur in Zoos besichtigen oder aus Büchern und Filmen kennen. Wir hatten auch Glück die so genannten „Big Five” (Löwe, Leopard, Büffel, Elefant und Nashorn) zu beobachten.

Unsere Zelte wurden von Pavianen auf den Kopf gestellt. In den Camps bekamen wir Besuch von jeweils einem Elefanten, einem Flusspferd, einem Löwen und natürlich häufiger von Hyänen und anderen Tieren. Hierdurch wurde uns klar vor Augen geführt, dass wir nicht in einem Tierpark zu Besuch waren, sondern um uns herum noch die pure freie Natur existiert. Eine Natur, die von uns Menschen geachtet und besonders beschützt werden muss, damit auch weitere Generationen sich dieseAn den Victoria Fällens Anblicks erfreuen können.

Afrika wird jeden der es zulässt in seinen Bann ziehen und Spuren hinterlassen, die nicht mit dem Verstand sondern nur mit dem Gefühl zu begreifen sein werden. Diese Reise hat Spuren in mir hinterlassen und auf den folgenden Seiten lade ich jeden ein, diesen zu folgen.

09. Juni 2004

Jürgen Sell