Der Doppeltempel von Kom Ombo

Nachdem wir von unserem Ausflug zu botanischen Garten zurück gekehrt waren, legte das Boot nach Kom Ombo ab und kam dort gegen 20:30 Uhr an. In der Zwischenzeit wurde uns von unseren Reiseführer ein Vortrag (1 Std.) über Abu Simbel gehalten. Auf der Videokasette, die während unserer Tour gedreht wurde, ist auch ein ausführlicher Bericht über die Umsetzung des Tempels.

Nach dem Abendessen ging unsere Gruppe in ein ägyptisches Teehaus unterhalb des Tempels wo wir auch wieder Wasserpfeife rauchen konnten.

40 km nördlich von Assuan gelegen hat Kom Ombo ca. 35.000 Einwohner und ist das Zentrum der oberägyptischen Zuckerproduktion. Während der Ptolemäerzeit erlangte Kom Ombo seine Blütezeit. In der östlichen Wüste wurde Gold abgebaut und in Kom Ombo gehandelt. Aus diesen Grund war der altägyptische Name Nubt, die Stadt des Goldes. Am Sonntag den 03.11. stand morgens nach dem Frühstück der Besuch des Doppel-Tempel von Kom Ombo an. Dieser Tempel liegt fast direkt an der Anlegestelle, also auch was für Fußfaule

Nach der Rückkehr legte das Schiff wieder ab um nach Luxor zurück zu fahren. Gegen 19 Uhr erreichten wir die Schleuse von Esna und diesmal ging es ohne Wartezeit sofort hindurch. Auf der anderen Seite warteten diesmal mehr Schiffe um nach Assuan zu gelangen als bei unserer Hinfahrt. Hierbei können trotz der neuen Schleuse, Wartezeiten von mehreren Stunden entstehen. Einmal im Jahr wird diese Schleuse auch gewartet. Während dieser Zeit müssen die Touristen die Schiffe in Esna wechseln.

Während wir unsere Galabya-Party nach dem ägyptischen Abendessen feierten, legte unser Schiff um 21:30 Uhr in Luxor an.